Die Millionengrenze

Auch in diesem Jahr könnte die FR-Altenhilfe beim Spendenaufkommen wieder die Millionengrenze knacken.

Es ist eine Art Kopf-an-Kopf-Rennen: Schafft es die FR-Altenhilfe wieder wie im vergangenen Jahr, beim Spendenaufkommen die Million zu knacken? „So langsam, aber sicher wage ich doch zu hoffen, dass es klappt“, sagt die Geschäftsführerin der Altenhilfe, Gina Lülves, am Dienstag. Am Montag, 22. Dezember, hat sie das letzte Mal den aktuellen Spendenstand abgefragt – da waren es 958.306,15 Euro. Was Lülves optimistisch stimmt, ist der Vergleich mit dem Vorjahr. Am 22. Dezember 2013 wurden nämlich „nur“ 931 024,35 Euro gezählt. Dann legten die Spenderinnen und Spender noch einmal einen grandiosen Schluss-Spurt hin und landeten bei stolzen 1,040 Millionen Euro.

Auch wenn in der Weihnachtszeit besonders viel über die Altenhilfe und die Menschen, die von ihr unterstützt werden, geschrieben wird – das Altenhilfe-Jahr beginnt eigentlich zu Ostern. Dann werden das erste Mal die Beiträge für alte Menschen, die von der Grundsicherung leben müssen, verschickt: 275 Euro hat jeder vom „Osterhasen“, erhalten, Ehepaare bekommen zusammen 400 Euro.

Besucher-Dienst eingerichtet

Das nächste Highlight ist dann der Ausflug mit dem Schiff. In diesem Jahr ging es vom Eisernen Steg aus nach Seligenstadt. Dort wurde angelegt, damit sich die rund 200 Teilnehmer die Altstadt oder die Basilika ansehen konnten. Ein bisschen Bewegung wird ihnen gutgetan haben, denn zum Mittagessen wurden wahlweise Seelachsfilet mit Gemüse und Petersilienkartoffel, Gemüseeintopf mit Wursteinlage oder Schweinebraten mit Klößen serviert. Zurück an Bord gab es Kaffee und Kuchen, später Abendbrot.

Die Altenhilfe unterstützt auch Projekte, die direkt alten Menschen zugute kommen wie „Die helfende Hand“ der Malteser, die einen Besucher-Dienst eingerichtet haben. „Das ist wirklich eine tolle Sache“, schwärmt Lülves. Dass die rund 650 Menschen, die von der Altenhilfe regelmäßig Geld bekommen, ihren Weihnachtsbeitrag schon bekommen haben, merkt Lülves mehr als deutlich: Sie wird mit Süßigkeiten und Dankeschön-Karten förmlich überschüttet. „Viele rufen an und weinen vor Freude.“