Bewohner von AWO-Pflegeheimen in Frankfurt können demnächst per Tablet mit ihren Angehörigen in Kontakt treten. Oder ihr Gehirn mit geeigneten Spielen fit halten.
Bild: Uwe Zucchi/dpa

In der Corona-Krise unterstützt die Altenhilfe der Frankfurter Rundschau die Pflegeheime der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Frankfurt mit mehr als 18 000 Euro. Von dem Geld kaufen die Einrichtungen CD-Player, Tablets und Fernsehgeräte.

Mit den Tablets sollen die Bewohnerinnen und Bewohner der Heime den Kontakt mit ihren Angehörigen halten. Diese dürfen die Einrichtungen aus Sicherheitsgründen derzeit nicht besuchen.

Zugleich haben aber auch die Pflegerinnen und Pfleger in der Krise weniger Zeit für eine persönliche Ansprache der alten Menschen, wie die AWO mitteilt. Ein Videogespräch mit ihren Verwandten könnte den Bewohnerinnen und Bewohnern sehr helfen. Später könnten etwa Gehirnjogging-Apps auf den Geräten genutzt werden.

Einige Bewohner hätten zudem den Wunsch nach einem CD-Player geäußert, und manche könnten sich kein Gerät leisten. Ein solcher Player vermittele den Menschen „das Gefühl von Autonomie, denn sie dürfen selbst ihre Musik aussuchen und regulieren“.

Und schließlich fehlt es in den Heimen an Fernsehgeräten. Viele Bewohnerinnen und Bewohner haben kein eigenes Gerät auf dem Zimmer, sondern schauen im gemeinschaftlichen Fernsehraum. Doch der ist derzeit geschlossen. Georg Leppert